Ratgeber für Betriebe

Webdesigner in Kiel finden: 7 Fragen, bevor du unterschreibst.

Und meine eigenen Antworten darauf.

Stand: November 2026Von Philipp Weber

Kurz gesagt

Einen guten Webdesigner erkennst du nicht an schönen Bildern, sondern an klaren Antworten. Frag, wem Domain und Zugänge gehören, ob Termin und Preis schriftlich stehen, was danach jeden Monat kostet, wer die Texte schreibt, wer dein Ansprechpartner ist, ob die Beispiele echte Kundenprojekte sind und was er dir bei Google zusagt.

In Kiel gibt es viele Anbieter, vom Einzelkämpfer bis zur Agentur. Sprich mit zwei oder drei und stell allen dieselben sieben Fragen. Meine eigenen Antworten stehen jeweils dabei, damit du vergleichen kannst.

1. Wem gehören Domain, Website und Zugänge?

Laufen sie auf den Namen des Anbieters, hängst du an ihm. Bestehe darauf, dass alles auf deinen Namen läuft.

Meine Antwort: Domain, Website und alle Zugänge laufen auf deinen Namen.

2. Steht der Termin schriftlich?

„In ein paar Wochen“ ist kein Termin. Frag nach einem Datum und danach, was du selbst bis wann liefern musst.

Meine Antwort: 21 Tage ab Starttermin, schriftlich im Angebot. Dafür brauche ich deine Fotos innerhalb von drei und deine Rückmeldung innerhalb von zwei Werktagen.

3. Steht der Preis fest, und was kostet es danach?

Lass dir vorab einen festen Preis geben, mit allen Zahlungsterminen. Frag außerdem nach den laufenden Kosten: Hosting, Domain, Pflege, Lizenzen. Manche günstigen Angebote werden über die Monate teuer.

Meine Antwort: Festpreis, vorab schriftlich. Hosting und Domain zahlst du direkt an den Anbieter. An mich zahlst du nichts Monatliches, außer du buchst Pflege.

4. Wer schreibt die Texte?

Viele Angebote setzen voraus, dass du die Texte selbst lieferst. Dann bleibt deine Seite oft monatelang liegen. Kläre das vorher.

Meine Antwort: Ich schreibe alle Texte, du gibst dein Okay.

5. Mit wem spreche ich, wenn etwas schiefläuft?

Frag, wer dein fester Ansprechpartner ist und ob er die Seite auch selbst baut. Eine Agentur hat mehr Köpfe, ein Einzelner kürzere Wege. Beides kann passen.

Meine Antwort: Immer mit mir. Ich arbeite allein.

6. Sind die Beispiele echte Kundenprojekte?

Lass dir Beispiele aus deinem Gewerk zeigen und frag direkt, ob sie für echte Kunden entstanden sind. Bei Kundenprojekten frag nach, ob du dort anrufen darfst.

Meine Antwort: Auf meiner Seite findest du Beispielentwürfe. Die sind ausdrücklich als solche gekennzeichnet und keine Kundenprojekte.

7. Was sagt er dir bei Google und bei Anfragen zu?

Platz 1 kann niemand garantieren, denn die Plätze vergibt Google. Auch eine feste Zahl an Anfragen hängt von deinem Gewerk, deinem Ort und deiner Nachfrage ab. Wer beides verspricht, sagt dir nicht die ganze Wahrheit.

Meine Antwort: Ich richte die Grundlagen für Google ein und sage keinen Platz zu. Mein Ziel sind 2 bis 5 zusätzliche Anfragen im Monat, das ist ein Ziel und kein Versprechen. Was bei Google wirklich zählt

Häufige Fragen zur Auswahl

Agentur oder einzelner Webdesigner?

Eine Agentur lohnt sich, wenn du viele Fachleute gleichzeitig brauchst, etwa für Kampagnen oder große Shops. Für die Website eines kleinen Betriebs reicht oft ein Einzelner mit kurzen Wegen. Achte in beiden Fällen darauf, wer wirklich an deiner Seite arbeitet.

Muss mein Webdesigner aus Kiel sein?

Nein. Das meiste läuft ohnehin per Telefon und Video. Ein Anbieter aus der Nähe kann aber vorbeikommen, deine Baustellen sehen und kennt die Orte, in denen du arbeitest.

Woran erkenne ich ein schlechtes Angebot?

Kein Datum, kein fester Preis, Domain auf fremdem Namen, lange Mindestlaufzeit oder eine Garantie auf Platz 1. Ein oder zwei dieser Punkte reichen, um genauer nachzufragen.

Stell mir die sieben Fragen.
15 Minuten am Telefon.

Kostenlos. Danach entscheidest du in Ruhe, auch wenn du noch mit anderen sprichst.

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